Jon Porras und Evan Caminiti aus San Fransisco erschaffen monumentale Klänge, sogenannte “Drones”. Hinter gewaltigen Gitarrenwänden, erzeugt durch einen einzigen Ton, lauern unzählige andere Klänge. Bevorzugt an Orten, welche aufgrund ihrer Bauart die Musik zusätzlich anreichern, sie mit Obertönen und viel Hall eher noch verstärken. “Barn Owl” – wo eine “Schleiereule” auftaucht, sagen die Indianer Nordamerikas, da wird bald jemand sterben. Doom, Dark, Death Metal und das Kokettieren mit Spiritualität und allem Kulturgut, das nach Patchouli riecht, dem Symbolduft des Todes, das sind die Einflüsse der beiden E-Gitarristen. Anklänge an die Kirchenmusik der Renaissance, an osteuropäische Skalen, an indische Mantras, die sich ständig wiederholen, über Bordun-Quinten, die dann wiederum nach Drehleiern des europäischen Mittelalters klingen: Barn Owl zitieren aus Jahrtausenden von Musikgeschichte, in der Absicht, unzeitgemäß zeitlose Musik zu machen.
if it aint country it aint music n°2
eugene chadbourne (usa) 18 03 2013 exil
Ob Country, Folk, Blues, Hardcore oder Freejazz - Shockabilly-Gründer EUGENE CHADBOURNE ist nicht nur ein Veteran des experimentellen amerikanischen Musik-Undergrounds (u.a. Kooperationen mit John Zorn, mit Jello Biafra, den legendären Violent Femmes oder den Free-Jazz-Hardcore Trio ZU), sondern ein musikalischer Weltenbummler, der nie mit sich zufrieden ist und immer wieder nach neuen Impressionen und Klangabenteuern sucht. So berichtet uns Herbie (Rhiz/Wien) über seinen Soloauftritt in Hamburg: Dabei wurden Gitarre und Banjo nicht nur mit allen (un-)möglichen Gegenständen wie zum Beispiel Flaschen, Luftballons oder einer Zahnbürste bearbeitet, die dann nach einiger Zeit wie ein uninteressant gewordenes Spielzeug achtlos auf den Boden fielen, sondern es wurden auch sonderbare Orte gewählt. Eugene Chadbourne krabbelt auch schon mal unter die Bühne oder spielt auf einem Sessel sitzend im Backstageraum. Dazu kommt noch seine sehr betonte Körpersprache, denn die Töne werden mit Grimassen kommentiert. Ein Mann, von dem eine leidenschaftliche Faszination ausgeht!
Tatsächlicher und pünktlicher Beginn um 20:00 Uhr! Abwechslungsreichste Dj-Line feat. Bobby Luganos, Legion Of Rock Is Hell und Richie Herbst!
if it aint country it aint music n°1
the spring and the land hobo band(a) 21 12 2012 exil
„Spring and the Land“ machen Songs für Herz und Seele. Direkt unter die Haut, verführerisch schön, geimpft mit einer dezenten Note an Subversion. Unberechenbar und Unbeugsam.
Anno 2002 sorgten die Grazer Jacques Bush und Marino Acapulco erstmals für Aufsehen; ihr unter dem Namen dogboy! veröffentlichtes Album „watersports“ bot grenzgenialischen Elektropop mit ausgeprägter Lust zur Schräglage. 2009kehrten sie als „Spring and the Land“ zurück, um ihre prallgefüllte Doom-Folk- und kosmisch-abwegige Balladen- Schublade ein Stück weit zu öffnen und die Gesinnungsgemeinschaft mit einer Prise wahnwitzig-ergreifenden Liedguts zu erfreuen. In Zusammenarbeit mit Producer- und Musikerlegende Kramer (shimmydisc, noise/NY) ensteht die Debut-Ep „the outside“ . Im darauffolgenden Longplayer „outside my window“ verschmelzen munterer und kantiger Folk-Pop,schwermütige akustische Balladen mit psychedelischen Elementen zu einem eigentümlichen „sonic barbequeue of living“. Bushs Gitarre und sein zerbrechlicher Goldkehlchen-Gesang tragen Lied und Hörer sicher und ein wenig umwölkt an Land und Leuten vorbei, Acapulco zeichnet für Schlagzeug, Synthesizer und aberwitzige Arrangements verantwortlich.Wer Reisen mit dem fliegenden Teppich zu schätzen weiß, kommt hier voll auf seine Kosten.
2012 lassen eine Fülle an neuen Songs und die ersten Demos auf ein famoses zweites Album hoffen. Als Vorgeschmack liefern die zwei Grazer eine Reminiszenz an ihre Tage als dogboy! und überraschen mit Neueinspielungen ihrer ersten beiden Radio-Singles Superbitch und Flowers. Ein Blick zurück wie wir in lieben, aber Nostalgie will auch diesmal keine aufkommen, so aufgeräumt lassen die beiden ihre ersten Radio-Hits in neuem Glanz erstrahlen. Als 7“-Vinyl ab 01.11. 2012 erhältlich. Hör- und Sehproben auf: springandtheland.com
Spring and the Land Live: Jacques Bush, Marino Acapulco, Jen Cry (Strings), David
Kuenstner (Bass).
the pd hendrix experience
Kuratierter Improvisationsabend mit Seppo Gründler und Jean-Christophe Mastnak 05 12 2012 club wakuum
Der langjährig aktive Grazer Gitarrist und Sound-Multiprojektant Seppo Gründler trifft auf Gernot Tutner, elektronischer Live-Performer, DJ und professioneller Partybesucher. Gemeinsam stellen sie sich als pd hendrix experience die Frage, wie ein Software-Patch klingt, das brennt: Klangforschung und Groove sind hierfür wesentlich, 5-teiliges Drumset, Fender Jazzbass, Univibe und Fuzzface wollen digital ersetzt werden, Tretminen und Marshall-Türme werden dennoch nicht fehlen. Formal-musikalische Ausgangspunkte sind den beiden das Power Trio der 60er und 70er als Kernform der Rockimprovisation und Hendrix’ Album „The Band of Gypsys“ als ein Höhepunkt dieser Ästhetik. Kuratierter Improvisationsabend mit Seppo Gründler und Jean-Christophe Mastnak
Danach trifft Seppo Gründler auf Jean-Christophe Mastnak und sein Alphorn: Aufbauend auf klassische Ausbildung und mehrjährigen Engagements als Hornist in Opern- und Symphonieorchestern wendete sich Mastnak der zeitgenössischen improvisierten Musik zu. Die Erweiterung seines Instrumentariums (Horn, Flügelhorn, Alphorn und Ventilposaune) nutzt er in seinen zahlreichen Kompositionen und Kollaborationen. So auch an diesem Krampusabend, an dem Seppo Gründler mit extended Guitar und elektronischen Tools den Klang des Alphorns weiter modelliert.
15 Jahre reflector (a) 24.11.2012 explosiv
Die Grazer Gitarren-Schlagzeug-Walze reflector beschwört die vom Punk beseelten Geister der Metal-Avantgarde seit nunmehr zwölf Jahren. Soundwände, die sich schwer, behäbig und gewaltig auftürmen, aber auch in punkiger Rohheit, vermittelt durch repetitive Härte, für enormen Druck sorgen. Großteils instrumentale, innovativ-eigenständige sowie abwechslungsreiche Rockmusik. Reflector fusioniert, lediglich mit Schlagzeug und tiefer Gitarre, düstere Metal-Elemente mit zornigen Noiserock-Parts. Das Duo versteht es, trotz oder vielleicht gerade wegen seiner reduzierten Besetzung, das Wesentlichste aus der Musik herauszudestillieren, die Essenz aller Rockmusik, wenn man so will, nämlich pure, ungezügelte und alles niederreißende Energie. Eine Band also, die sich Freunde und Freundinnen von anspruchsvoller Rockmusik keinesfalls entgehen lassen sollten.
peach pit (hr) | kutin (a) 09.11.2012 Forum Stadtpark
Das Trio aus Zagreb gehört zu den bekanntesten Math/Noise/Post/Rock-Bands im gesamten südosteuropäischen Raum. Trotz unkommerzieller musikalischer Ausrichtung, gelang ihnen mit Ihrer aktuellen Platte "dovidenja u calgariju", der Sprung auf das größte kroatische Plattenlabel Aqaurius, die Vinyl-Version erschien auf dem österreichischen Interstellar Records. Entstanden vor knapp 20 Jahren in der guten alten Touch ; Go und Skin Graft Zeit, kreieren Peach Pit einen Sound der an Intensität und Frische fast einzigartig ist. Instrumentale Hymnen die druckvoll sind, aber (gerade noch) nicht brachial, die Schönheit der Klänge verschmelzen intelligent und mit äußerster Sympathie zu eineraußergewöhnlichen, aber auch songorientierten, Klangfläche! Wer das verpasst ist selber Schuld!
Peter Kutin, dessen neues Album "Ivory" heißt und hierzulande erstaunlicherweise noch kaum Echo erzeugt hat. Dabei ist Kutin, der auch dem Electronica-Trio Dirac sowie dem Avantgarde-Zirkel klingt.org angehört,ein kleines Meisterwerk gelungen. Er betreibt Soundforschung, aber das klingt irreführend, denn Kutin forscht vor allem nach Gefühl, Schönheit und Intensität in den Klängen. Man ist geneigt, seine mal ruhig fließenden, mal heftig brodelnden Stücke als Soundtracks ohne dazugehörige Filme zu bezeichnen. Dazu passt, dass der Wiener für das Filmarchiv tatsächlich auch Vertonungen von Stummfilmen anfertigt. Seine Stücke beginnenauf seinem Leibinstrument, der Gitarre, die danach durch den Laptop gejagt wird. Die Arbeitsweise erinnert an Fennesz. Dass Kutin sich hinter dem Elektronikmeister nicht zu verstecken braucht, spricht für seine Klasse.
tumido (a) 03.10.2012 Forum Stadtpark
Hinter Tumido stehen die beiden viel beschäftigten Musiker Gigi Gratt und Bernhard Breuer, die in der Vergangenheit schon in den unterschiedlichsten musikalischen Bereichen, wie etwa Jazz, Rock, HipHop oder freier Improvisation tätig waren. Genau aus diesem breiten klanglichen Fundus schöpfen die Künstler ihre Einflüsse, welche sie in! ihre ganz eigene, sehr facettenreiche und immens vielfältige Musik übersetzen, die vor allem durch ihre sehr individuelle Sprache beziehungsweise Ausdrucksform besticht. Ausgangspunkt und Grundlage des musikalischen Konzepts der beiden Ausnahmemusiker sind fixe Grooves und Rhythmen, von denen aus sie in freier Improvisation ihre akustische Reise beginnen. Dabei wechseln sich wunderbar aufgebaute Spannungsbögen mit heftigen Klangexperimenten ab, wodurch eine wilde Mischung aus technoidem Industrial-Brettern, Punk, rockenden Sounds und einer gehörigen Portion Melancholie entsteht. Viele übereinander liegende Gitarrenspuren und die zusätzliche Verwendung von Trompete und Stimme sorgen zudem noch für entsprechenden Druck und eine für ein Duo untypische Dichte. Darunter poltern unerhört groovende Drums, die es jedermann/frau zusätzlich erschweren, ruhig am Sessel sitzen bleiben.
reflector (a) | the striggles (a) 22.06.2012 Forum Stadtpark
Die Grazer Gitarren-Schlagzeug-Walze reflector beschwört die vom Punk beseelten Geister der Metal-Avantgarde seit nunmehr zwölf Jahren. Soundwände, die sich schwer, behäbig und gewaltig auftürmen, aber auch in punkiger Rohheit, vermittelt durch repetitive Härte, für enormen Druck sorgen. Großteils instrumentale, innovativ-eigenständige sowie abwechslungsreiche Rockmusik. Reflector fusioniert, lediglich mit Schlagzeug und tiefer Gitarre, düstere Metal-Elemente mit zornigen Noiserock-Parts. Das Duo versteht es, trotz oder vielleicht gerade wegen seiner reduzierten Besetzung, das Wesentlichste aus der Musik herauszudestillieren, die Essenz aller Rockmusik, wenn man so will, nämlich pure, ungezügelte und alles niederreißende Energie. Eine Band also, die sich Freunde und Freundinnen von anspruchsvoller Rockmusik keinesfalls entgehen lassen sollten. Die Musik von The Striggles ist hervorragend einzuordnen und lässt sich ad hoc in zwei kurzen Sätzen beschreiben. Kein Wunder, passt diese Band doch locker in vorgefertigte Schubladen. Man muss sich die Musik gar nicht anhören – man kann sie sich ohnehin vorstellen. Die einzelnen Bandmitglieder sind nicht voneinander zu unterscheiden. Sie haben keine Vorbilder, sondern verwenden lediglich einige beliebige Bands als Blaupause, um sich nicht selbst den Kopf zerbrechen zu müssen. In Zeiten, in denen so viele Bands auf anstrengendste Art und Weise idealistisch und eigenständig arbeiten, stechen The Striggles so mit ihrem «Allerwelts-Rock» auf angenehme Weise heraus. The Striggles scheißen übrigens auf Fans und von den wenigen, die sie haben, wollen sie mit Nachnamen und per Sie angesprochen werden. Sie sind so verwandlungsfähig, dass sie sich blitzartig jedem beliebigen Trend anpassen können. Von dieser Truppe wird man auch in Zukunft nicht so oft hören! Die Band spielt wie Bon Jovi und der Sänger ist von Bryan Adams kaum zu unterscheiden. Und umgekehrt. Spielt man ihre Platten verkehrt ab, erlebt man keine besonderen Überraschungen.
bug (a) | shit and shine (usa) 10 Jahre g24.at 24h Festival am 09.06.2012 Forum Stadtpark
Das soziale Netzwerk g24.at existiert in Graz schon seit 2002 und ist damit älter als Youtube, Myspace, Facebook und co. Zum zehnjährigen Jubiläum unterzieht sich die auf einem Forum mit ca. 3000 Mitglieder*innen basierte Community einer technischen und inhaltlichen Generalüberholung und will mit der Erfahrung aus 10 Jahren virtueller - nebenbei legendär kritisch diskutierender - Community die besten Ideen anderer Plattformen neu denken, und vor allem mit lokalem Fokus und lokalen Kooperationen (vom Grazer Kulturserver bis hin zur breiten Grazer Veranstalter*innen Szene aller Kulturbereiche) neu durchstarten.
child abuse (usa) | staer (nor) 27 03 2012 niesenberger
Das New Yorker Trio Child Abuse macht jazzy Grindcore mit ungewöhnlicher Instrumentierung. Statt einer Gitarre nutzen sie eine Keyboard. Damit pusten sie uns ordentlich die Gehörgange durch und treiben Nadeln in entlegene Hirnwindungen, von denen wir bisher nicht wussten, dass sie überhaupt existieren.
Krautrock | Eine Poplectures von und mit Didi Neidhart 09 03 2012 exil 19:30
Ohne Kraut-Rock kein Punk-Rock. So könnte verkürzt die Bedeutung von Kraut-Rock auf den Punkt gebracht werden, angesichts der Tatsache, dass Johnny Rotten mit den Sex Pistols eigentlich das weiterführen wollte, was zuerst Bands wie Neu! in Deutschland erprobt hatten: Monotone Rhythmen,minimalste Songtexturen aus maximal gerade mal einem Riff oder nur einemAkkord, avantgardistische Produktionsverfarhen im Umgang mit Popmusik (Tracks aus zerschnipselten Tonbändern, Experimente mit unterschiedlichen Abspielgeschwindigkeiten) sowie die Idee einer "Anti-Rockmusik", die dabei jedoch weder anti-amerikanisch war (dafür waren Andy Warhol und Bands wie The Stooges, Velvet Underground, MC5 zu wichtig) noch Pop im Sinnevon "Deutsch-Rock" zu nationalistischen Zwecken instrumentalisieren wollte (dazu waren Bands wie Kraftwerk und Can zu kosmopolitisch ausgerichtet). Dabei kamen Bands wie Amon Düül, Can, Kraftwerk, Guru Guru, Neu!, Harmonia, Kosmische Kuriere, Cluster, Ash Ra Temple, Tangerine Drea
m, Faust ja nicht aus dem Nichts, sondern müssen immer auch im Kontext von Neuer Musik (Stockhausen, Cage), Bildender Kunst (Beys, Fluxus), Politik (Studentenunruhen, Frankfurter Schule, RAF) sowie Design, Mode und Werbung (was sich u.a. an den legendären Plattencovern von Kraftwerk und Neu! ablesen lässt) betrachtet werden. Wieso aber immer noch dieser Hype um eine Musik, die zum Zeitpunkt ihrer Entstehung eher als kuriose Randnotiz wahrgenommen wurde? Liegt es am forcierten frühen Einsatz von Elektronik? An der radikalen Abkehr vom Rockfetisch Blues? An der Leichtigkeit mitder hier Pop& Avantgarde miteinander verbunden wurde? Wir wollen versuchen diese Fragen zu klären und dabei nicht nur in historischen Archivenwühlen. Eines kann dabei jetzt schon verraten werden: Es wir erneut umdie produktive Kraft transatlantischer Missverständnisse in Sachen Import/Export von pop culture gehen. DIDI NEIDHART, geboren 1963, wohnhaft in Salzburg, Chefredakteur von "skug - Journal für Musik" (A), Artikel u.a. für testcard (D), versorgerin (A), Fabrikzeitung (Shedhalle/CH), hält Vorträge und Lectures zu Poptheorie in Galerien, Museen, Kunstakademien, Fachhochschulen, Bars, Weinkellern, Clubs und Gärten, div. Katalog- und Buchbeiträge (u.a. "Michaela Melián - Triangel", 2004, "The Sound Of Art", 2008), ist manchmal im Radio zu hören (Ö1-Radiokolleg, Zündfunk/Bayern2Radio), Beteiligungen bei Festivals und Gruppenausstellungen ("Just Do It! Copyleft& Copywrong", Linz 2003, "Popfeminismus - Lost& Found", Zürich 2007, München 2008, "Protest& Eigensinn im Widerstand der Kunst", Salzburg 2008, "No Sound of Music", Salzburg 2009), ehemals Mitglied von Stadtwerkstatt-TV/Linz (1989 - 1993), Gelegenheitsschauspieler (Kammerspiele/München, Volkstheater/München, Garage X/Wien), Geschäftsführer des Instituts für Kunst& Technologie (Schiltern), künstlerische Kooperationen u.a.Alois Huber& Franz Pomassl (Laton), Station Rose, F.S.K., Hans Platzgumer, chra, Karl Zombiemaus Kilian, Austrofred.

Sex On The Beach (a) | Y (si) 25 05 2011 postgarage 2nd 20:30
(SOTB) met in the backwoods of Vienna while watching a great gig of a band called „Disaster Area“. Influenced by this powerful hard-rock trio and the glory days of seventies psych-rock kicking and screaming, they created their own energetic instrumental rock-style - sounding like a hyperboled film score of Tony Anthony's „The Stranger Returns“. The story of the band Y (read: why) has begun in August of the year 2004, when endless jam sessions of the guitarist Marko Borko and drummer Bojan Varga got the enforcement of the bassist Vasja Golar. The band came literary from nowhere and so their first concert in MIKK in Murska Sobota was a pleasant surprise. Their basic metal fundaments are successfully covered with dynamic bass rhythm, noisy guitar and caballero-like virtuosity of the drummer. References go from the mathematics of Croatian Peach Pit, discipline of Don Caballero, all the way to the madness of the Lightning Bolt. The band swears to original music. In year 2005, they rocked on Mali Veliki MIKK-ov oder and won the recording of the material for their firs! t album. Soon after that they have accepted the invitation of the Prekmurje Noise Conspiracy. Amen. In the fall of the 2006 the "God Bless This Mess records" released the EP "GERM". In fall of summer 07 band expands on 4. Band member No. 4 is Rok(Neuf Meuf, Automassage). He immediately join on tour klubski maraton 07.
Bob Log III (usa) | favela gold(a) 24 05 2011 postgarage
Bob Log III! Der Gran Seniori aller One-Man-Bands, der einzigartigste Slidegitarrist aller Zeiten erfüllt alle Erwartungen mit seinem unwiderstehlichen Blues-Trash-Punk. Primitiver aber effektiv in Szene gesetzter Garagen Blues im Stile früher Blues Explosion. Amphetamingeballt, crunchy, bluesy, so brettert er los, immer mit verspultem Unterton und durch das Helmmicro singend. Manchmal ist auch ein bisschen rockabilly dabei. Viele kamen, Viele gingen und Viele sind längst vergessen. Generationen junger Musiker versuchten wie er zu klingen, Generationen junger Frauen saßen auf seinem Schoß und selbst Tom Waits will sein wie er! Tom Waits: "And then there's this guy named Bob Log, you ever heard of him? He's this little kid - nobody ever knows how old he is - wears a motorcycle helmet and he has a microphone inside of it and he puts the glass over the front so you can't see his face, and plays slide guitar. It's just the loudest strangest stuff you've ever heard. You don't understand one word he's saying. I like people who glue macaroni on to a piece of cardboard and paint it gold. That's what I aspire to basically." Favela Gold: Mit Disco-Pop und fetzigen Tanzeinlagen hat er sich in der österreichischen Musikszene einen Namen gemacht. Er selbst nennt sich „wasted emo gear bride”. Favela Gold ist einer der unzähligen Künstlernamen des umtriebigen Sängers, Musikers und Schau-spielers Gregor Schenker. Favela Gold weiß, das sehr gute Musik für Pop nicht ausreicht, auch die Show muss stimmen.
Bernhard Schnur (a) | 26 04 2011 exil
Schnur ist der Querdenker der heimischen Indie-Szene. Bereits als Sänger der 90er Kultband "Snakkerdu Densk" wusste Bernhard Schnur gleichermaßen zu begeistern, als auch zu verstören. Vier Studioalben und unzählige Tourkilometer später: Talentprobe bestanden. Die Metaphorik seiner Lieder verdeutlicht Schnurs Osteuropa Affinität, unverwechselbare Melodie und Rhythmusführung zeugen von angeborener Pop-Sensibilität. Unorthodoxe Reduktion im Arrangment, Sprachmix im Songwriting und vor allem sein unruhig schrulliges Bühnenspiel sind kompromisslose Trademarks. Live ist Schnur ein unverwüstlicher Veteran der mit seinem Hang zum Surrealismus eine Ganzkörper-Performance abliefert, die sich wohltuend vom usual suspect Troubadour abhebt. Helge Schneider im Astralleib von Elvis oder umgekehrt?!
cameron deas (gb) | eric arn (usa) 23 02 2011 postgarage
Cam Deas, geboren in London, England, spielt 12-saitige gitarre. Er hat auf verschiedensten independent labels veröffentlicht, darunter zwei solo LPs, eine split LP mit dem gitarristen Spoono/Jack Allett auf Blackest Rainbow und eine 7“ auf The Great Pop Supplement. Seine letzte veröffentlichung „Quadtych“, ein über einstündiges solo gitarrenstück, kam auf seinem eigenen label Present Time Exercises heraus. Dieses neue album präsentiert er jetzt während einer zweimonatigen Europa tournee. Deas gitarrespiel besticht durch rohe eindringlichkeit und hohe präzision. Er verführt sein publikum zunächst in einem zehnminütigen intro in eine ruhige, schöne welt, um sie dann einer umso heftigeren gitarrenattacke auszusetzen...........Cam Deas tourte bereits durch Europa und stand dabei mit grössen wie Alasdair Roberts, Jack Rose, Steffen Basho-Junghans, Tim Hecker, Flower-Corsano Duo, Hunter Gracchus, Diane Cluck, James Blackshaw, Jozef Van Wissem, Burial Hex, Pocahaunted and Sun Araw auf der bühne. Amerikanischer Gitarrist Eric Arn und sein Primordial Undermind haben unermüdlich die unteren Regionen von Avant-Rock Musik seit den letzten 19 Jahren erforscht, mit dem Ergebnis einer fruchtbar Arbeitsgemeinschaft. Eine offene Mitgliedschaft verkörpert das Gruppe, und eine Ruhelosigkeit hat eine unveränderliche Weiterentwicklung vom verzerrt, psychedelischer Rock Überlastung zur vollerblühten freien instrumentellen Musik und alles zwischen vorgezogen. Seit dem Ansiedeln in Wien 2005, ist Eric fortgefahren mit dem Undermind, sowie das solo Spielen, in duos mit Stefan Kushima (Cruise Family) und Vanessa Arn, als Mitglied der Vienna Improvisors Orchestra, Tempel Solaire, und die Magic Carpathians, im Wiener Backing-Band von Jandek. und sowie als ein regelmäßiger Sonderspieler bei die Improvisation sessionen am Montag bei Celeste und der Nenuvi Orchestra von Marco Eneidi.
child abuse (usa) | zuchthas (a) 05 01 2011 sub
Das New Yorker Trio Child Abuse macht jazzy Grindcore mit ungewöhnlicher Instrumentierung. Statt einer Gitarre nutzen sie eine Keyboard. Damit pusten sie uns ordentlich die Gehörgange durch und treiben Nadeln in entlegene Hirnwindungen, von denen wir bisher nicht wussten, dass sie überhaupt existieren.
spring and the land (a) 11 12 2010
exil Die beiden Grazer Jacques Bush und Marino Acapulco waren schon mal veritable Radiolieblinge unter dem Signet Dogboy, haben es sich aber irgendwie doch anders überlegt und machen als "Spring and the Land" jetzt trotzdem wieder lässig dahinschrammelnden Indie-Pop, wenn man denn diese Bezeichnung verwenden möchte. Klingen manchmal nach den Beatles im 21. Jahrhundert, zuweilen auch wie die Söhne von Neil Young und Bob Dylan. Trotz aller Referenzen eine eigenständige Kreation, ein Unikat sogar in Zeiten der fasergeschmeichelten Musik, die auch Refugien wie FM4 zu erobern droht. Also noch einmal zum Mitschreiben: Zu haben ist dieser Tage eine angenehm unaufgeregte, eben wirklich abgeklärt-lässige Platte auf Vinyl mit drei Songs. Eine ausführliche CD mit 11 Stück gibt es natürlich auch undDownloads finden sich zum Beispiel auf iTunes. Wobei für reale Tonträger zumindest eines spricht: das Coverfoto ist von der Grazer Künstlergruppe G.R.A.M. und könnte an Wert weiter steigen. Anspieltipps: "wasn't i the one" und "who will applaude". (c) posted by Haubentaucher
der schwimmer (a) 29 05 2010 exil
Der Schwimmer , alias Klaus Tschabitzer, bekannt als Alleinunterhalter mit Orgel aus Wien kommmt in einer neuen Reinkarnation live ins exil. Ein intimes Akustikset(Gitarre und Geige), mit Liedern verortet zwischen Helmut Qualtinger, Bob Log lll, R.L.Burnside und Sly Stone. Das Skug schrieb über ihn " verspielte Soundcollagen und leicht melancholische, aber überaus tröstliche Lieder". Der Falter meinte schlicht: "Der Schwimmer ist super".
child abuse (usa) | flugfeld (a) 05 01 2010 forum stadtpark
Das New Yorker Trio Child Abuse macht jazzy Grindcore mit ungewöhnlicher Instrumentierung. Statt einer Gitarre nutzen sie eine Keyboard. Damit pusten sie uns ordentlich die Gehörgange durch und treiben Nadeln in entlegene Hirnwindungen, von denen wir bisher nicht wussten, dass sie überhaupt existieren.
forenbacher (a) | mopedrock (a) 04 12 2009 forum stadtpark
Der austro-kanadische Sänger, Gitarrist und Komponist Matthias Forenbacher präsentiert mit seiner Band sein hervorragendes neues Album „Life Vest“. Hin und her gerissen zwischen US-amerikanischen Songwriting-Idiomen und europäischen Soundformaten widmet sich die Platte dem Fluss der Zeit: Musik über das Weggehen und Unterwegssein, übers Verlorengehen und vorübergehende Ankommen. Musik über das Leben also. Das Album, das Matthias Forenbacher mit seiner kanadischen Band The Bisons in Edmonton, Alberta, einspielte erscheint im Dezember beim steirischen Label „Pumpkin Records“.
reflector(a) 05 12 2009 forum stadtpark
…das Hohelied des Gitarrenfeedbacks, in einen derben Mantel aus dumpfen und doch messerscharf-präzisen Drumbeats gehüllt. Knurrig reiht sich Riff an Riff, zwischendurch mit Gewalt an der Leine gehalten wie ein blutdurstiger Pittbull, bevor diese Leine dem Druck nicht mehr standhält und der Hörer in weiteren, blitzschnell losgelassenen Kaskaden von High-Voltage-Sound ertrinkt.
the striggles (a) 05 12 2009 forum stadtpark
Schwerer, harter Blues. Elementare Rockgewalt öffnet sich kraftvoller Funkyness. Ein Sänger als Scharfrichter. Elegant kanalisierter Zorn.
bug (a) 05 12 2009 forum stadtpark
Partyboygroup - Quartett aus dem Heiligen Land. Seit über 13 Jahren konsequent jede Art von musikalischem Zeitgeist verschlafen. Postretrobluesnoiserock - Hymnen für Kleinstadt-Neurotiker, Nerds und Modernisierungsverlierer.
aber das leben lebt (a) | laokoongruppe (d) 11 11 2009 forum stadtpark
Ein Abend, zwei Plattenpräsentationen: „Hospital Years“ von Aber das Leben lebt und „Walzerkönig“ von Laokoongruppe. „Hospital Years“, ein Debüt von Aber das Leben lebt. Ein Bekenntnis zu Albumformat, Tonträgern und wirtschaftlicher Unvernunft. Wie eh und je auf der Suche nach dem richtigen Abstand zur Perfektion. Aufgenommen in heimatlichen Kammern im kurzen Sommer 2008. Neun sorgsam arrangierte Lieder, die sich vor allem mit sich selbst beschäftigen. Wenn jemand zuhört, wäre das schön. Laokoongruppe ist bloß einer, aber er hat viele tote Freunde: Albert Ayler, Anton Bruckner, Franz Schubert, Beethoven, Mozart, ... als er noch klein war, hat er in der Blasmusik Saxophon gespielt. Der Kapellmeister hat ihm dann eine große Trommel geschenkt. die kann man auch für Techno nehmen. Laokoongruppe singt gern von seinem schönen Land und dessen prächtiger Landschaft, großer Musik und guter Politik. Hier präsentiert er seinen grooßartigen Erstling „Walzerkönig“.
klaus beyer (d) 09 11 2009 forum stadtpark
Kerzenzieher, Filmemacher, Komponist und Poet – Universalkünstler sind heute selten geworden. Klaus Beyer, der geniale Dilettant aus Berlin darf indes zu ihnen gerechnet werden. Bekannt geworden ist Beyer mit seinen Beatles-Übersetzungen, Filmen und Coverversionen. »Hauptmann Pfeffer« oder »Laß es sein« heißen die stärksten Nummern des Trash-Virtuosen. Zu prominenten Beyer-Fans zählen Jörg Buttgereit und Christoph Schlingensief . Beyer vertont seine Versionen der Beatles-Songs. Mit Hilfe zweier Tonbandgeräte überspielt er die Instrumentalpassagen von jedem Stück, vervielfacht sie teilweise, damit die Länge des Stücks wieder hinhaut und singt seine deutschen Nachdichtungen drüber. Respekt.
city hands (nl) joanneum 26 - 28 06 2009 ein typ, der nur stadthände hat, aber dennoch die kraft von “digital man” und die einsichten von “caddyshack” versteht. ein vollzeitbowler und einer, der brücken zwischen der arbeiter- und der kreativklasse baut. seine soundwelt verbalisiert das hinterland mittels verstaubter new-age-kassetten, die durch einen rauschenden ghettoblaster gejagt werden. manuel veröffentlicht limitierte tonträger auf seinem eigenen label silver ghosts.
zim zim zim (be) joanneum 26 - 28 06 2009 strahlende klanglandschaften, die den beginn des neuen eaon feiern. referentielle sounds, die ihrer referenzen beraubt die emotionalen voraussetzungen für liebe schaffen. sarah geens und wietske van gils legen in ihrer dunstigen mit vocals, elektronik und akustik-instrumenten erzeugten klangwelt ihr augenmerk auf romantik und melancholie. ein geschenk reiner schönheit an die nation der freien. die band veröffentlichte limitierte self-releases und ein debüt auf taped sounds.
helicoptere sanglante (f) joanneum 26 - 28 06 2009 hendrik hegray aus paris, ein freund von echtzeit-interaktion und -malerei. hendrik ist co-herausgeber des kunstmagazins nazi knife, das wie eine landkarte zeitgenössischer visueller kunst, zeichner und collageure zu lesen ist. seine live-shows reichen von laptop-pastiche bis hin zu weirden performances. beavis and butthead with a french tongue......
r.o.t. (be) "solid eye covered by stoners". eine seit langem bestehende band aus “kindred sound poets” und suchenden in sachen akustik. vor 10 jahren als drone/dead c-coverband gegründet, entwickelte das kollektiv im laufe der zeit komplexe klanginteraktionen. die band kann auf eine riesige diskographie aus cds, tapes und lps auf veglia, kraak, morc, imvated, etc. verweisen.
ludo mich (be) joanneum 26 - 28 06 2009 ein sound-poet zu besuch aus der dimension m, mit botschaften über das leben im licht. der film saturnus – bei dem mich regie führte und das drehbuch schrieb – ist einer der schwerwiegendsten, im fluxus verwurzelten visionen quecksilberner zauberformeln belgiens. seine inspirationsquellen findet er in science fiction und der mythologie. er ist die verkörperung einer einzigartigen energie brutaler kreativität, die man nur mit verlorenen überlieferungen aus einer vergangenen zeit in verbindung bringen kann. seine life performances verstehen sich als rätselhafte vorträge, erzählt allein mit der kraft seiner stimme und seiner als codes zu verstehenden körpersprache. ludo veröffentlichte eine schon lang vergriffene solo-lp auf ultra eczema und kürzlich kollaborierte er mit blood stereo auf einer lp.
eekhoorn x (be) joanneum 26 - 28 06 2009 multimedia-turbulenzen zweier zwerge, die in kleinen dörfern im kreativhirn hausen. eva van deuren von orphan fairytale und das trendsetter-cover-nacktmodel edith vandenhoeck mischen kindliche spielereien mit dem coming down des hangovers. naive vhs-nostalgie-loops kombiniert mit tape-collagen und grooves antiker platten.
cotopaxi (d) joanneum 26 - 28 06 2009 ein duo dessen wohnzimmer einem zoo gleicht und dessen „mindtune sounds“ wie ein aquarium klingen. verspielte kleine musikalische themen erdacht in einem vortex aus spielzeugsynths, akustischen instrumenten, kassettenrekordern usw., klingen sie wie eine queer-technoparty für ausgestopfte tiere. cotopaxi haben tapes auf hallo gallo und taped sounds veröffentlicht.
vom grill (be) joanneum 26 - 28 06 2009 könig von ultra eczema, vollzeitschwarzmarkthändler, sprecher im modernen independent radio und jemand, der seine zeit damit verbringt, in seinem eigenen haus zu toben. dennis tyfus unternimmt, diese reise nach österreich, um seine erste solo-perfomance auf synths vorzuführen: ungehobelte bodenlose kreativität transponiert mittels der schlüssel elektronischer impulse. die schlange im baum des lebens, immer böse und nie mehr so echt wie hier. tyfus brachte viele aufnahmen verschiedener sound-liebhaber auf seinem eigenen label ultra eczema heraus, auch verschiedene cds auf audiobot, imvated, etc. sind seinem konto gutzuschreiben, außerdem veröffentlichte er eine solo split lp mit dylan nyoukis.
dolphins into the future (be) joanneum 26 - 28 06 2009 lieven martens, der meister selbst, spricht: “i create my music by automatic writing through my dialogues with the cetacean world and its sources of ultraterrestial information that is maybe in there (...) my work stands both as a musical interpretation of the trancefers, a map of personal ways to the id, (...) i believe in this stage of our development, the visual and sensory sense are of paramount importance, so i hope i can reach you with this mere collection of tunes. (...) meditate on the concept of using the cetacean nation as a metaphor of what we could be and reach. love and light,(...)” lieven martens veröffentlichte ein debüt auf not not fun, eine cd auf release the bats und tapes auf taped sounds, pacific city, skulls of heaven, puik, etc.
head of wantastiquet (usa) joanneum 26 - 28 06 2009 der visionär des sunburned hand of the man-kollektivs, der in die noble gegend von brüssel umsiedelte, erschafft mythen mit der hilfe seiner axt. er zerschreddert seine seele in staubig-psychedelischem stil mit einflüssen japanischer und amerikanischer lehren der sechziger: eine reife schönheit als lehre von magie und mythologie, der geist der ewig wandernden seele namens mensch. er veröffentlichte on eclipse, open mouth, etc.
huur is duur (be) joanneum 26 - 28 06 2009 christophe piette (von r.o.t.) und wietske van gils (von zim zim zim) bringen mit ihrem verwirrenden amalgam aus rein akustisch erschaffenen umwelten eine frische brise in innenraum-architekturen. klingt ein wenig wie die naive kopie von philip corner’s piano works lp, produziert mit allem außer einem piano. einfach, tiefgehend und reflexiv.
monopoly child (usa) joanneum 26 - 28 06 2009 spencer clark ist ein grenzgänger und ein teil der skaters. monopoly child ist spencers vision der vierten art, eine massage, verwurzelt in pacific city. seine esoterische, psychologische music, die in der tonart „ah kukuu“ kodiert ist, ist spencer clarks weg zu einer welt hinter den wolken. seine live-shows sind ein mittelding zwischen tempeleinweihungen und ethnic folkways platten aus den 50ern. spencer veröffentlichte auf eclipse, wabana, etc. und auf seinem eigenen label pacific city und auf dem schwesterlabel new age.
ignatz (be) joanneum 26 - 28 06 2009 bram devens ist belgischer computerspiel-champion. bewaffnet mit gitarre, ramsch-elektronik und einer rauchigen stimme, erzählt bram in moderner art über traditionelle hothouse-psychedelik und rootsmusik, so in etwa wie henry flynt 2009 sein leben in songs übersetzen würde. bram veröffentlichte drei lps auf kraak und tapes auf taped sounds, beniffer productions, etc.
mik quantius (d) joanneum 26 - 28 06 2009 schon mehrmals von außerirdischen entführt, kollaborierte mik quantius mit embryo und der no neck blues band. seine wurzeln liegen im post-70er fluxus-sound, er verharrt jedoch nicht dort, sondern geht gleich mehrere stufen weiter. wenn mik die bühne betritt, seine zwei orgeln anschlägt, unterstützt von der kraft seiner stimme und von allen anderen dingen in reichweite, versagt jede definition von sound. seit zeugen seiner suche nach dem „heureka moment“! mik ist vertreten auf embryonnck (staubgold), the way of the cross (mit mitgliedern der skaters, nnck, kemialliset ystavat, keijo, etc. veröffentlicht auf phoenix) und verschiedenen platten von embryo.
hungry soul (be) joanneum 26 - 28 06 2009 eine schwer „durchrauchte“ entität namens erik. jemand der als dj stroheim arschwackel-housetunes spielt und eigentlich mister shades ist. als hungry soul – wohl eines der am besten gehüteten geheimnisse in antwerpen – produziert er extremen booty-hangglide- house für eine neue gegenwart. wir freuen uns, ihn zum „kick out the jams!“ in graz begrüßen zu dürfen.
instant space soup (be) joanneum 26 - 28 06 2009 lil' haaanske: hans verbreitet mit seinem persönlichen kreuzzug das hirn-körper-infotainment der “hamaai” an alle, die sprechen, denken und fühlen können. man braucht sich nur darauf einlassen und wird bemerken, wie sich das eigene leben wie von selbst verändert. hans musik ist ein weirder schlund aus stimmen, synth-sounds und tape-loops. dark-ambient mit dem wissen, dass wir nicht mehr 1999 haben.
partkdolg (be) joanneum 26 - 28 06 2009 bram borloo ist visuals-künstler, ein mitglied von r.o.t. und des belgischen duos moysk.
als partkdolg, schafft er eine manifestation an sounds und ideen als medium für seine kontinuierliche rolle als botschafter der grünen kunst. hat eigentlich jemand schon mal einen typen gesehen, der einen vogelkäfig-verstärker verwendet?
bram veröffentlichte ein paar limitierte cds und tapes auf veglia, imvated, audiobot, taped sounds etc.
buffle (be) joanneum 26 - 28 06 2009 die meister der „blue screen-technik” und visionäre in einer stadt namens liebe, tragen in ihrer brust die genialität eines benjamin franklin. buffle ist aber weit mehr als ein zusatz zu der eigenständigen soundwelt von benjamin. ihr einzigartiger sound ist ein puzzle aus teilen psychedelischer musik, krautrock im stile von neu!, alga marghen sound poesie und elektronischem trance: ein puzzle dessen teile ständig neue bilder erschaffen. sie veröffentlichten tapes auf lallallal, breaking world records, ultra eczema taped sounds, etc. und kürzlich eine 7" in eigenregie.
p.a.r.a. (usa) joanneum 26 - 28 06 2009 “pre-atlantian ritual artifacts” steht für beschwörungen von lebanna bly. klangwellen, die vor atlantis und lemuria geschaffen und kanalisiert wurden. outside-spirit gepaart mit raren veröffentlichungen und esoterischer psychologie. sie veröffentlichte ihre debüt-lp auf old english spelling bee ende 2008. mehrere cd- und tape-veröffentlichungen auf new age und taped sounds.
james ferraro (usa) joanneum 26 - 28 06 2009 james ferraro ist auch eine hälfte der famosen klangkünstler the skaters. zurzeit versucht er sowohl das böse maul der massenmedien als auch die schönheit des lebens und der liebe mit seinen kompositionen zu bändigen. die musik von james ferraro könnte man analog zu seiner eigenen sprache als kindliche konzeptionen des gestern und heute bezeichnen – es versteht sich aber, dass diese sprache eine sehr erwachsene ist, die das heute auch mit einem komischen unterton zu betrachten vermag. seine diskographie ließt sich wie die landkarte einer parallelwelt: platten auf eclipse, wabana, old english spelling bee etc. und tapes und cds unter unterschiedlichen signets auf seinem label new age, auf taped sounds, heavy tapes, etc. etc.
brew abuse (be) joanneum 26 - 28 06 2009 die weltpremiere von carlo steegens neuer one man-performance. mit einer gigantischen zahl von über 200 veröffentlichungen unter seinem monogramm audiobot ist er einer der aktivsten köpfe der antwerpener szene. er war der ladeninhaber der sadly defunct stereophonic & freaks end future plattenläden und ist die stimme der wöchentlichen schering & inslag hip hop radioshow im lokalen independent radio. mit brew abuse präsentiert er seine interpretation von „terminal force“. er veröffentlichte einige tapes als frozen corpse (in kollaboration mit orphan fairytale) auf labels wie fag tapes, maim and disfigure etc. und kürzlich veröffentlichte er sein solo-debüt „cryptic“.orphan fairytale (be)
c.g. jung hat uns gelehrt mittels kindlicher spiele mit unserem eigenen mythos und unserer vergangenheit kontakt aufzunehmen und uns selbst als handelnde individuen zu verstehen. orphan fairytale alias eva van deuren ist die musikalische übersetzung von jungs techniken. bedeckt von naivität werdet ihr schätze finden! sonic youths thurston moore ist ihr größter fan! eva veröffentlichte auf imvated, puik, beniffer, blackest rainbow, dreamtime taped sounds. sie arbeitet zur zeit an alben für notnotfun, ecstatic peace und nofun. sie hat ihr eigenes label „pluim“.
intelligence (usa) 16 04 2008 forum stadtpark
Die Labelmates von The Fall duerften allen Fall-Fans ebenso gut reinlaufen, die Amis sind im Post-Punk-Bereich schon lange keine Unbekannten mehr. Ihr Sound spielt sich irgendwo zwischen der Fall ´schen Laessigkeit, der Weirdness der Black Eyes, der Trashigkeit der Headcoats und semi-psychedelischer Le Shok-Sickness ab. Da treffen Synthierhythmen auf Glockenspiele und Gang Of Four-Gitarren, typisch englische Vocals auf noisige Soundbetten. Fuer Noiserocker eine abwechslungsreiche Scheibe, fuer Popper pures Gift The Intelligence aus Seattle sind nicht nur eine der definitiv aufregendsten Bands seit einiger Zeit, sie sind auch die zweite Baustelle von Lars Finberg, der nebenher mit den ebenso genialen A- Frames sowie den Dipers beschaeftigt ist. Wie ebendiese spielen The Intelligence intelligenten , komplexen und doch unheimlichen mitreißenden Post-Punk/Noisepop, der sich nur schwer kategorisieren laesst. Melodische dreckige Gesangslinien treffen auf dezente aber wirkungsvolle Synths, kuehle Gitarrenriffs und catchige Beats oder auch monotonen Trash, alles schoen garagig aufgenommen und mit verdammt viel Charme vorgetragen. http://www.myspace.com/theworldisadrag
freiwillige selbstkontrolle (d) | molto mosso (a) | gold sounds (a) 23 05 2008 21:00 forum stadtpark
Freiwillige Selbstkontrolle ist das 12. Album der Freiwilligen Selbstkontrolle.Wenn ein Bandname noch nach 27 Jahren zum Plattentitel taugt ohne nostalgische Assoziationen zu wecken, kann nicht so viel schief gegangen sein aufder langen Wegstrecke. Selbstkontrolle ist so was wie ein Leitmotiv der Band. Nach den drei bisherigen Werkphasen, New Wave/Post Wave Phase, der Jodel-Polkaphase mit David Lowery als temporaerem Bandmitglied und der fast textlosen, trackorientierten Disko B Phase- schlagen FSK mit dieser Platte das naechste Kapitel ihrer Geschichte auf. Formal wieder song- und textorientierter, ist ein Aspekt ihrer gegenwaertigen Untersuchungen das Uebersetzendigital geschraubter Beats des zeitgenoessischen R & B (Missy Elliott, Neptunes) in ihren handgespielten Bandkontext. Die Basis-Beats von Carl Oesterhelt verzahnen sich mit Meineckes manuell gehaemmerten Drum-Padsounds zu einem komplexen Rhythmusgebilde, das die Welt so noch nicht gehoert hat. Darunter liegt der schwere, Bass Michaela Melians, drueber Presetsounds aus Justin Hoffmanns Yamaha DX 7Synthesizer und Wilfried Petzis Gitarren
three second kiss (ita) | waikiki star destroyer (a) 20 09 2008 forum stadtpark
Das 1993 in Bologna gegruendete Trio THREE SECOND KISS besticht mit seiner souveraenen Stop and Go-Dramaturgie, die Tempo, abstrakte Melodien und Gitarrennoise brillant verbindet undirgendwo zwischen JESUS LIZARD, SHELLAC und JUNE OF 44 liegt. Beim Ueberfliegen des Covers ihres neuen, 2008 erschienenen Tontraegers LONG DISTANCE ( African Tape ) sticht sofort recorded and mixed by STEVE ALBINI ins Auge. Bob Weston masterte die Scheibe in Chicago und fertigte ein glaenzendes Schallprodukt, das den Groessen des Post-Noiserock in Nichts nachsteht. http://www.threesecondkiss.org/
sic alps (usa)| wolfram reiter (a) | 25 10 2008 forum stadtpark
Das Duo aus San Francisco pflegt einen modernen wie eigenen Zugang zu feedback-heavy garage-psych ( Royal Trux, Syd Barrett, Stooges ) dabei spielt Reverb die Hauptrolle und Effekte sind Routine. Der aufs Wesentliche reduzierte Sound der Sic Alps klingt entschlackt und dennoch sehr rough, harsch und erdig , sowohl dem Blues als auch dem Noiserock zugetan.
Wolfram Reiter, Kuenstler aus Vorarlberg arbeitet jenseits der Akkord- oder Tonlehre mittels selbstgebauten Instrumenten. "Do it yourself" hier angebracht oder auch nicht. Low Fi Death Folk. Respekt.
www.sicalps.com
www.wolframreiter.org
zach hill (usa)| 18 12 2008 forum stadtpark
Zach Hill, der Drummer des legendaeren US Duos Hella, gibt sich mit seinem unlaengst auf Mike Pattons Ipecac Label erschienenen Soloprojekt die Ehre. Astrological Straits nennt sich der neue release, bei dessen Entstehung u. a. Mitglieder von Flying Luttenbachers, No Age, LCD Soundsystem, Les Claypool, Deftones oder RX Bandits beiteiligt waren.
www.myspace.com/zachhillmusic
b.fleischmann (a)|aber das leben lebt (a) | marilies jagsch (a) | sweet wiliams van ghost (a) 20 12 2008 forum stadtpark
Vielleicht muss er sich nicht mehr vorstellen. Als alter Bekannter gewissermaßen. Hello microphone, hello voice, laesst er sweet william van ghost gleich zu Beginn zu einem warmen, zurueckhaltenden Piano singen. Und gibt auf seinem sechsten, auf Morr Music erschienenem Album, viel von sich preis, auch seine Stimme, wo er dochden Gesangspart bisher immer Anderen ueberlassen hat. Mit Angst is not a Weltanschauung ist Fleischmann den Weg vom Sound- zum Songwriting gegangen. Zwar purzeln die Toene noch immer aus der Festplatte, hoert man die Fingeran den Reglern schrauben. Und doch sind diese neun Stuecke von ausgepraegter Koerper- und Raeumlichkeit. Etwa, wenn ihnen Marilies Jagsch oder sweet wiliam van ghost fuer jeweils zwei wunderbare Momente die Stimmen leihen. .
www.bfleischmann.com
www.myspace.com/marilies
www.aberdaslebenlebt.com
wreckless eric & amy rigby (uk) | winterphonic (a) ska
Wreckless Eric eine britsche Rock n Roll Punklengende gilt als einer der wichtigsten Kuenstler des Indie Labels Stiff Records (Damned , Elvis Costello). Mit seiner Debuet-Single "Whole Wide World" ,erschienen 1977, gelang eine "patentreife Kreuzung aus Punk und Pop mit der Sensibilitaet der 50er Jahre", wie der "Rough Guide Rock" anmerkt. Seine ersten vier Alben werden als Klassiker des fruehen englischen Underground betrachtet.
Mit der von ihm in Frankreich gegruendete "Le Beat Group Electrique" spielte Eric drei herausragende Alben ein, Musik, die heute so intensiv und "brennend" klingt wie ehedem: "Le Beat Group Electrique" (1989), "At The Shop" (1990) und "The Donovan Of Trash".
Nun haben Wreckless Eric und Amy Rigby auf Stiff Records, wo alles , begann ein neues self-titled Abum herausgebracht, auf dem sich das charmante „underground royal couple“ mit singer/songwriter Perlen praesentiert.
www.myspace.com wrecklessericamyrigby
www.myspace.com wrecklesseric
www.wrecklesseric.com
www.winterphonic.com
forenbacher (a/can) 28 02 2009 l angolo
"Musik zu machen ist wie Unterwegssein", sagt der 1974 in der Steiermark geborene Singer/Songwriter Matthias Forenbacher, der seit geraumer Zeit zwischen Nordamerika, Graz und dem europaeischen Sueden pendelt. Seine Lieder handeln denn auch vom Reisen, vom Weggehen und Abschiednehmen, vom Ankommen und wieder Aufbrechen. Gepraegt von nordamerikanischer Roots und Traditional Music und Rock n Rollern a la Bruce Springsteen, hat Forenbacher mittlerweile einen eigenen Stil entwickelt, der den Lonely Runner ins 21. Jh. uebersetzt und ebenso rau und aufbegehrend wie zaertlich und behutsam von schmerzvollen und gluecklichen Momenten des Lebens erzaehlt.
lullabye arkestra (can) | stearica (ita) 04 12 2007
forum stadtpark Das Lullabye Arkestra aus Toronto ist ein weiteres Projekt von Justin Small, sonst mit Do Make Say Think unterwegs, beweist, dass sein Herz fuer den Post-rock schlaegt. Was er an Schlagzeug und Gesang zusammen mit Mitbegruenderin Katja Taylor am Bass schafft, bezeichnen die beiden als "Apocalyptic Soul Core Explosion", wobei das Line-Up auch schon mal zu einem zwoelfkoepfigen Orchester anwachsen kann, komplett, mit Streichern und Blaesersatz, mit mehr oder weniger der ganzen DMST-Crew als Beteiligte. http://www.lullabyearkestra.com/
the grails (usa) 01 04 2006 forum stadtpark
Eine fuenfkoepfige Band aus Portland, deren Debut-Album "The Burden of Hope" (2003) auf "Neurot" (u.a. Home of "Neurosis") erschienen ist ("They are not really like anything else on the neurot roster, but they have got something in common with all the neurot-bands"). Eigentlich wuerde man so eine Band eher im Umfeld der "Constellation-Familie" (Godspeed You Black Emperor, A Silver Mount Zion etc.) vermuten. Als reine Instrumentalband mit Violine, Gitarre, Piano und Drums erzeugen sie einen Soundteppich, der aus "sober melodies and massive emotions" gewoben ist , wenn man will, kann man das viel strapazierte Wort "Postrock" in den Mund nehmen. Um die Band selbst zu zitieren: "Grails can sound vaguely classical, Eastern European, Irish and, you know, rock. Grails have their fair share of ambient noise , shivery violins, a trickle of a high-hat, the amplified scrape of a guitar string." http://www.grailsongs.com/
flying luttenbachers (usa) | gonzo (a) 28 03 2004 forum stadtpark
Die Flying Luttenbachers sind, wie so vieles aus dem Hause Skin Graft, Produkt, Obsession und Lebensphilosophie eines Wahnsinnigen: Weasel Walter, buergerlicher Name unbekannt. Spielt Schlagzeug, Entenlockpfeifen, Klarinette und was sonst noch so im Proberaum herumliegt. Seit den fruehen neunziger Jahren tobt die Band bei staendig wechselnder Besetzung ueber die Kleinbuehnen dieser Welt. Die Luttenbachers taumeln zwischen Free Jazz, No Wave und Death Metal, versuchen die Wurzel aus Albert Ayler und Cradle of Filth zu ziehen und multiplizieren den Todesschrei eines Huehnchens mit dem Roehren der herannahenden Hubschrauber-Staffel aus Apocalypse Now.http://nowave.pair.com/luttenbachers/
freiwillige selbstkontrolle (d) 06 11 2044 forum stadtpark
Freiwillige Selbstkontrolle ist das 12. Album der Freiwilligen Selbstkontrolle.Wenn ein Bandname noch nach 27 Jahren zum Plattentitel taugt ohne nostalgische Assoziationen zu wecken, kann nicht so viel schief gegangen sein aufder langen Wegstrecke. Selbstkontrolle ist so was wie ein Leitmotiv der Band. Nach den drei bisherigen Werkphasen, New Wave/Post Wave Phase, der Jodel-Polkaphase mit David Lowery als temporaerem Bandmitglied und der fast textlosen, trackorientierten Disko B Phase- schlagen FSK mit dieser Platte das naechste Kapitel ihrer Geschichte auf. Formal wieder song- und textorientierter, ist ein Aspekt ihrer gegenwaertigen Untersuchungen das Uebersetzendigital geschraubter Beats des zeitgenoessischen R & B (Missy Elliott, Neptunes) in ihren handgespielten Bandkontext. Die Basis-Beats von Carl Oesterhelt verzahnen sich mit Meineckes manuell gehaemmerten Drum-Padsounds zu einem komplexen Rhythmusgebilde, das die Welt so noch nicht gehoert hat. Darunter liegt der schwere, Bass Michaela Melians, drueber Presetsounds aus Justin Hoffmanns Yamaha DX 7Synthesizer und Wilfried Petzis Gitarren
holy sons (usa) 16 10 2004 forum stadtpark
Einmannunternehmen von Emil Amos; 4. Album "I want to live a peaceful life" (erschienen auf "Film Guerrero"); ansaessig in Portland (Oregon), verfuegt er ueber ein Repertoire von ueber 1000 Songs, die er ueber weite Strecken in Eigenregie mit einer Tascam 1"16 Track-Machine bzw. einem Vierspurgeraet einspielt . Dem klassischen Songwriting verpflichtet, zeichnen sich seine von einer wie die Kritiker meinen "utterly convincing, deep-and-falsetto"-Stimme getragenen Stuecke durch eine Mischung aus Melancholie und Fragilitaet aus, ohne jedoch in humorlose Selbstbespiegelung zu verfallen. "One of the year’s most delicately confident alt-country albums" ist nur eine der vielen hymnischen Reaktionen auf sein letztes Werk. Gemeinsame Auftritte und Kooperationen mit Leuten wie Will Oldham, Kurt Wagner (Lambchop), Daniel Johnston, Califoneund Songs:Ohia verweisen auf die musikalische Nische, in der er sich befindet.http://www.holysons.com/
okkervil river (usa) 02 10 2003 forum stadtpark
Okkervil River sind ein Quartett aus Austin, Texas, der heimlichen Musikhauptstadt der USA (man denke nur an Bands wie Trail Of Dead, Spoon, Daniel Johnston, South San Gabriel, American Analog Set und Explosions In The Sky). Auf der einen Seite sind sie stark im traditionellen Country und Folk verwurzelt, uebertragen diese Traditionen aber mit jugendlicher Leidenschaft (die Bandmitglieder sind allesamt in den 20ern) in die Jetztzeit - Kritiker haben die Musik von Okkervil River mit den Tindersticks, Bright Eyes, Arab Strap und Songs:Ohia verglichen.
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